Was bei der Festgeldanlage wichtig ist

Bei einer Festgeldanlage legt der Sparer sein Geld für eine bestimmte Zeit bei einem Geldinstitut fest an. Während dieser Zeit kann er nicht über sein Geld verfügen. Die Bank kann währenddessen mit dem Sparbetrag arbeiten und gewährt dem Anleger dafür Zinsen.

Die Zinshöhe ist bei einer Festgeldanlage daher vergleichsweise hoch. Schließlich geht das Geldinstitut kein Risiko ein. Sie muss nicht damit rechnen, dass der Investor frühzeitig über sein Geld verfügen möchte. Dabei einigen sich beide Parteien bei Vertragsabschluss über die Höhe der Zinsen.

Das Geldinstitut bietet dem Investor einen bestimmten Zinssatz an und dieser ist damit einverstanden oder eben nicht. Dabei richtet sich die Höhe der Zinsen grundsätzlich am Marktniveau. Sie bleibt während der Vertragslaufzeit konstant.

Angebote unbedingt vergleichen

Damit Sparer die bestmögliche Festgeldanlage finden, lohnt sich ein Vergleich über die verschiedenen Angebote, die man erhalten kann. Grundsätzlich liegen Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern. Aber nicht nur bei den Geldinstituten selber liegen Differenzen. Hier auf dieser Webseite erhält man weitere Informationen zur Kapitalanlage und kann eine fachliche Beratung anfordern.

Ein weiterer Aspekt über die Zinshöhe ist die Anlagesumme und die Laufzeit. Je länger Festgeld angelegt wird, desto höher sind normalerweise die Zinsen und umgekehrt. Grundsätzlich sind auch kurze Laufzeiten von 3 Monaten möglich, aber auch längere Laufzeiten von 7 Jahren sind durchaus denkbar.

Der Anleger kann seine Laufzeit zwischen den angebotenen Variablen wählen. Gewöhnlich sind monatliche oder jährliche Staffelungen möglich. Allerdings ist hier Vorsicht geboten! Auch wenn längere Laufzeiten mit höheren Zinsen locken, sollten sich Anleger darüber im Klaren sein, dass sie währenddessen nicht über ihr Geld verfügen können. Manche Geldinstitute sehen auch Mindest- oder Höchstbeträge für die Festgeldanlage vor. Investoren können also nur innerhalb dieser Spanne einen Geldbetrag anlegen.

Neukunden werden bevorzugt

Aber auch andere Gesichtspunkte sollten beim Geld anlegen bezüglich der Auswahlentscheidung berücksichtigt werden. Viele Geldinstitute versuchen Neukunden durch besondere Optionen zu locken. Diese besonders attraktiven Konditionen sind oft lukrativ. Es lohnt sich daher, auch einmal einen Blick nach links oder rechts zu riskieren.

Sicherlich bietet die Hausbank vor Ort viele Vorteile. Dennoch kann eine Festgeldanlage bei einem anderen Geldinstitut wesentlich höhere Erträge einbringen. Wichtig bei einem Vergleich ist es neben der Verzinsung auch mögliche Gebühren anzuschauen. Viele Anbieter führen mittlerweile die Festgeldanlage gebührenfrei.

Eine Festgeldanlage ist vor allem für sicherheitsorientierte Investoren geeignet. Sie wissen bereits bei Vertragsabschluss mit welchem Geld sie am Ende der Laufzeit rechnen dürfen. Zinsschwankungen müssen sie nicht befürchten. Das hat Vorteile bei einem sinkenden Zinsniveau, hat aber auch Nachteile, wenn der Zinssatz am Markt steigt. Dann würde der Sparer einer Festgeldanlage nicht profitieren. Trotzdem ist und bleibt eine Festgeldanlage attraktiv. Das liegt letztlich auch an der Einlagensicherung. In dieser Höhe ist der Geldbetrag über die Bank abgesichert.

Wer eine Finanzberatung zur sicheren Geldanlage haben möchte, der kann mehr Informationen und eine Beratung hier auf der Webseite dieses Ratgeber Portals unverbindlich und kurzfristig anfordern.